Häufig gestellte Fragen

Frequently asked questions

Die häufigsten Fragen rund um Work & Travel vor deinem Start

Wie zum Beispiel..

Häufig gestellte Fragen

🔷 Bei der Beantragung immer drauf achten das Visum nur auf der offiziellen Website zu beantragen (nie irgendwo anders oder durch wen anders), der Preis liegt derzeit bei NZD $770 was grade ungefähr 385 Euro entspricht.

Nur dem Preis vertrauen der auf NZ Immigration Site steht. Alles andere ist Mist oder Scam:

Zur offiziellen Neuseeland-Working-Holiday-Visum Seite für Deutsche Staatsbürger

🔷 Fast niemand kommt mit perfektem Englisch nach Neuseeland, Australien oder Kanada. Die meisten starten genau da, wo du jetzt bist: unsicher, wenig Praxis, viel Kopfkino. 

Aus eigener Erfahrung:
Ich habe damals als Tellerwäscher angefangen. Kaum Englisch, viel Zuhören, wenig Reden. Und weißt du was? Das hat gereicht. Mit der Zeit kam der Rest von selbst.

🔷 Arbeiten schlägt Schulenglisch.
Du lernst Englisch nicht durch Grammatik, sondern durch Alltag: Küche, Bar, Hostel, Farm. Wiederholungen, einfache Sätze, immer dieselben Abläufe.

🔷 Such bewusst Kontakt mit Nicht-Deutschen.
Klingt banal, ist aber der Gamechanger. Wenn du nur mit Deutschen abhängst, bleibt dein Englisch stehen. Misch dich unter Leute aus anderen Ländern – dann musst du reden. Genau das bringt dich weiter.

🔷 Fehler machen ist Pflicht, kein Problem.
Niemand erwartet perfektes Englisch von Backpackern. Punkt. Fehler gehören dazu – und ja, manchmal wird gelacht. Nicht über dich, sondern mit dir.

🔷 Kritik annehmen = Turbo-Lernen.
Wenn dir jemand sagt „Say it like this“, dann ist das kein Angriff, sondern Gold wert. Zuhören, merken, nächstes Mal besser machen. Genau so wächst dein Englisch.

🔷 Die Jobs sind darauf ausgelegt.
Viele Einstiegsjobs (Kitchenhand, Cleaning, Farm, Housekeeping) brauchen kein fließendes Englisch. Motivation, Zuverlässigkeit und Auftauchen zählen mehr als perfekte Sätze.

🔷 Nach ein paar Wochen passiert etwas Magisches.
Du denkst weniger nach. Du traust dich mehr. Du verstehst Witze. Ab da geht’s schnell.

Wenn du wartest, bis du dich „bereit fühlst“, wirst du nie losfliegen.
Du wirst unterwegs besser. Genau dafür ist Work & Travel da.

🔷 Viele denken, sie müssen erst „richtig Englisch lernen“, bevor sie arbeiten können. In der Realität läuft es genau andersrum: Arbeiten bringt dein Englisch schneller voran als jeder Klassenraum. Du hörst täglich Sätze und das Englisch, welches du im Alltag brauchst, inklusive einiger slang Wörter, abkürzungen usw.

Eine Sprachschule kann trotzdem Sinn machen – aber nur in bestimmten Fällen. Zum Beispiel, wenn du extrem unsicher bist, fast gar nicht sprechen kannst oder einen sanften Einstieg willst, um erstmal reinzukommen. Auch wenn du gezielt Grammatik oder Business-Englisch brauchst, kann das helfen.

Was man aber ehrlich sagen muss: Sprachschulen sind teuer und oft ziemlich schulisch. Viel Theorie, wenig echtes Alltagsenglisch. Und nach dem Kurs stehst du trotzdem wieder draußen und musst reden.

Für die meisten gilt:
Job, Alltag, WG, Hostel, Kollegen, das ist die echte Sprachschule.

Wenn du also nicht komplett blockierst oder einen sehr klaren Grund hast, spar dir das Geld lieber für Reisen oder die ersten Wochen im Land.

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Das Englisch kommt von ganz alleine – versprochen.

🔷 Hab am besten eine Checkliste parat – und bleib entspannt. Nervosität gehoert dazu. Hier ein paar Basics: Visum rechtzeitig beantragen, Flug buchen, Krankenversicherung abschließen, erste Unterkunft sichern, alle wichtigen Dokumente digital speichern.

Schaue hier gerne auf meine kostenlose Packliste (als PDF Download).

🔷 Für Work & Travel in deinem Wunschland brauchst du das sogenannte Working Holiday Visum. Das beantragst du online über die offizielle Website des jeweiligen Landes. Hier schon auf Scam-Seiten aufpassen und immer checken, dass du auf der offiziellen Website bist.
Für ein Working Holiday Visum brauchst du einen gültigen Reisepass (am besten noch über mehrere Jahre gültig) und in manchen fällen ein Medizinisches Gutachten, oder ein Führungszeugnis.

Bei Einreise brauchst du dann neben deiner Visumsbestätigung noch:

-Einen gewissen Geldbetrag als Nachweis (Jedes Land unterscheidet sich hier)

-Eine Auslandskrankenversicherung

🔷 In der Regel geht sowas relativ schnell, Australien und Neuseeland geht schneller als Kanada. In Neuseeland solltest du dein Visum eigentlich immer so nach ein bis drei Wochen schon haben, Australien dauerts manchmal sogar nur einige Tage, oder ein bis zwei Wochen. Nach dem Empfang des Visas/der Bestätigungs E-Mail hast du genau ein Jahr Zeit um einzureisen. Man sollte es natürlich nicht auf den Tag genau ankommen lassen, aber so hast du im groben und ganzen eine Idee.

Deine IRD Nummer kannst du nur 365 Tage nach deinem Visum beantragen, solltest du also 365 Tage mit der Einreise warten, dich dann aber erst einige tage später (370 Tage) auf deine IRD Nummer bewerben, wirst du hiermit schwierigkeiten haben.

🔷 Essentiell sind:

-Reisepass (gültig für den gesamten Zeitraum, lieber laenger).

-Dein Working-Holiday-Visum

-Kreditkarte: Sehr von nutzen

-Auslandskrankenversicherung (muss bei Visumantrag oft nachgewiesen werden)

  • ggf. internationaler Führerschein

  • Impfnachweise, auch gut dabei zu haben.

Alles andere kannst du oft vor Ort regeln.
Mach dir Screenshots oder Fotos von allen wichtigen Dokumenten – und speichere sie online (z. B. in der Cloud).

🔷 Bei Visa, Flügen, IRD, Bank, Jobs usw. gilt fast immer:
So schreiben, wie es im Pass steht – ohne Umlaute.

Also nicht „Müller“, sondern MUELLER.
Nicht „Groß“, sondern GROSS.

🔷 Für den Anfang empfehle ich ein Hostel, weil du dort direkt andere Reisende triffst und gute Tipps bekommst (Augen auf bei der Hostel-Wahl!)
Airbnb geht auch, ist aber oft teurer oder unpersönlicher.


Langfristig findest du günstigere Alternativen über z. B.:

-Facebook-Gruppen

-lokale Wohnungsbörsen/Websites

-Aushänge in Hostels


Oder du teilst dir einfach mit neuen Bekanntschaften eine Unterkunft, evtl. gibt es auch Mitarbeiter-Unterkünfte, oder wenn du am Reisen bist und einen Van hast kannst du zur not auch immer dort übernachten.

🔷 Kurze Antwort vorweg:

  • Eine Kombination aus beiden ist die beste Lösung.
🔷 Ausführliche Antwort:

Wise – ist super schnell online eröffnet (auch schon vor der Abreise), hat keine Kontoführungsgebühren, sehr gute Wechselkurse und du bekommst neuseeländische Kontodaten. Die IRD-Beantragung funktioniert mit Wise auch meist. Für Ankommen, Reisen, Bezahlen, Geld von zu Hause rüberschicken und generell den Start ist Wise absolut top. ABER:

Du wirst Erfahrungsberichte finden, bei denen Wise überall problemlos akzeptiert wurde, und läuft. Allerdings genauso Berichte, bei denen es Probleme mit Arbeitgebern oder Transaktionen gab. Das liegt meist an internen Firmen-„payroll“ Systemen, oder generell Systeme, welche die Wise Kontonummer nicht immer als klassisches NZ Bankverbindung anerkennen. Das kann vorkommen, muss aber nicht – aber schon nervig wenn es dir dann passiert.

Ein lokales Konto (ASB, Kiwi Bank, BNZ etc.) ist eine einfache, kostenlose und stressfreie Lösung, wo wirklich nichts dagegenspricht. Die Kontoführung wird für dich kostenlos sein und Konten sind in der Regel easy zu eröffnen sobald du in NZ bist. Hier werden Zahlungen immer akzeptiert, Alltag ist somit immer unkompliziert. Du kannst dein lokales Konto für deine NZ Transaktionen wie Gehalt, Miete, Rechnungen etc. benutzen und dein Wise Konto für günstige Auslandsüberweisungen und Flexibilität.

Dazu ist es um einiges einfacher deine Budgets auf einem lokalen Konto/Banking App einzuhalten, da du dir zusätzlich verschiedene „Unter-Konten“ einrichten kannst.
Am Ende deines Work & Travel, kannst du entweder deine Wise Verbindung bei IRD angeben für deinen Tax Return, oder du lässt dein NZ Konto einfach auf, bis der Tax Return durch ist und kontaktierst dann anschließend die Bank.

🔷 Der Alltag könnte kaum unterschiedlicher sein. Beim Au Pair lebst du meist in einer Gastfamilie, hast ein fixes Zuhause, feste Aufgaben und einen klaren Wochenrhythmus. Das gibt Sicherheit – vor allem am Anfang. Dein Englisch verbessert sich, weil du täglich mit der Familie sprichst, und du musst dich um vieles nicht selbst kümmern. Der Nachteil: Du bist ziemlich gebunden. Spontan reisen, Stadt wechseln oder einfach mal sagen „Ich bin weg“ ist schwieriger.

Work & Travel ist freier, ein wenig chaotischer, aber dafür machts auch umso mehr Spaß. Du suchst dir selbst Jobs, Unterkünfte und entscheidest, wann du weiterziehst. Das kann am Anfang überfordernd sein, fühlt sich aber schnell sehr selbstbestimmt an. Du lernst viele Leute kennen, arbeitest oft mit anderen Backpackern und hast deutlich mehr Flexibilität.

Ehrlich gesagt:
Wenn du Struktur brauchst, ein festes Zuhause willst und dir Englisch noch richtig Angst macht, ist Au Pair ein guter Einstieg. Wenn du Freiheit willst, kein Problem mit Wechseln hast und dein eigenes Ding machen möchtest, passt Work & Travel besser.

Beides ist kein lebenslanger Vertrag. Viele starten als Au Pair und wechseln später ins klassische Work & Travel – umgekehrt würde ich es nicht machen, aber das ist jedem selbst überlassen.

Ich habe selbst 2014 bei meinem Work & Travel Start in Kanada über mehrere Monate auf einer Farm gearbeitet um erst einmal mein Englisch zu verbessern, bevor es dann wirklich mit meinem Work & Travel in einer Stadt los ging.

🔷 Ja, One-Way fliegen geht.
Du brauchst im Zweifel einen Nachweis, dass du wieder ausreisen kannst – also entweder ein Weiterflugticket oder genug Geld, um dir später einen Rückflug zu kaufen.

Ganz ehrlich: Oft wird gar nicht danach gefragt, weder bei der Airline noch bei der Einreise.
Trotzdem: Hab etwas parat – für den Fall der Fälle.

🔷 (Ganz wichtig Vorweg: Bitte nie deinen Lebenslauf, oder Kontaktdaten jeglicher Art in einer Facebook Gruppe oder ähnliches posten).

Ansonsten: Das geht oft überraschend schnell – wenn du flexibel bist.
Du findest typische Backpackerjobs z. B. in Hostels, auf Farmen, in Cafés, in der Gastronomie oder beim Housekeeping.
Gute Quellen sind: Facebook-Gruppen, lokale Jobplattformen, schwarze Bretter in Hostels oder einfach rumfragen und durch die Städte laufen und deinen Lebenslauf aufteilen.


Meistens bekommst du den ersten Job innerhalb von 1–3 Wochen, manche sogar in den ersten Tagen. Du musst diszipliniert sein, eventuell deine Ansprüche herunterschrauben und motiviert bleiben. In den meisten fällen wirst du nicht einmal zurueck hören. Es kann also ab und zu sehr frustrierend werden. Da versuchen drüber zu stehen.

🔷 Das kann ganz easy sein.

-Hostels sind ein guter Startpunkt

-Facebook-Gruppen – hier aber immer mit Vorsicht vorzugehen. 

Ansonsten: Mitfahrgelegenheiten / Roadtrips posten

-Workaway, HelpX oder WWOOF, wenn du in einer Community wohnen & arbeiten willst

-oder einfach mal jemanden im Hostel jemand gleichgesinnten fragen ob sie Lust haben was zu unternehmen (So habe ich die besten Bekanntschaften machen können).

Alles in allem, merke dir – Du bist nicht allein – fast jeder ist offen und gleichgesinnte freuen sich auch über neue Kontakte. Das kann auch das Selbstbewusstsein pushen.

🔷 Es gibt kein richtig oder falsch hier – nur das, was für dich gerade am meisten Sinn macht.

Viele reisen zuerst, um anzukommen, Leute kennenzulernen und ein Gefühl fürs Land zu bekommen. Das kann mega helfen, gerade am Anfang. Kostet aber Geld – und wenn dein Budget knapp ist, wird aus Freiheit schnell Stress.

Andere gehen direkt arbeiten. Klingt weniger fancy, ist aber oft entspannter. Du hast Struktur, verdienst Geld, dein Englisch wird im Alltag besser und Kontakte kommen meist automatisch. Reisen kannst du später immer noch.

Die meisten landen irgendwo dazwischen: kurz reisen, dann arbeiten, dann wieder reisen. Ganz normal. Work & Travel ist flexibel, kein fester Plan.

Mach es so, dass du dich sicher fühlst – nicht so, wie es bei anderen auf Instagram aussieht.

🔷 Dann ist das okay. Du kannst jederzeit umplanen, abbrechen oder zurückfliegen.


Work & Travel ist kein Wettbewerb – du machst das für dich.

Bevor du die Entscheidung aber endgültig triffst, mache dir folgende Gedanken: „Möchte ich nach hause weil…“

-ich keinen Anschluss finde?

-ich schwierigkeiten mit der jobsuche habe?

-weil mir das geld ausgeht?

-weil ich heimweh habe und lieber in mein gewohntes umfeld zurück möchte?

Denn zu all diesen Punkten gibt es eine Lösung und sobald du diese Gedanken hast, ist das ein wie ein Test. Ich hatte diese Zweifel auch am Anfang, habe mich aber durchgebissen und war letztendlich so stolz auf mich selbst. Der Wille dass man nicht einfach aufgibt, weil es mal schwer wird. Sobald man diesen Test bestanden hat ist ein unglaublich freies Gefühl, welches dich im leben garantiert weiterbringen wird.

Sollte aber doch mal etwas ganz schief laufen: Auslandskrankenversicherungen helfen dir im Notfall, und in vielen Ländern gibt’s auch deutschsprachige Ansprechpartner (z. B. Botschaften). 

Wichtig: Sprich mit jemandem drüber, wenn’s dir mental nicht gut geht – das passiert mehr Backpackern, als man denkt.
Ich bin auch da, um dir in solchen Momenten zur Seite zu stehen.

Du kannst dich über meine Leistungen auch jederzeit an mich wenden und wir schauen zusammen was es für Optionen gibt.

🔷 In Neuseeland: Die bekannteste Option ist die 3-Monats-Verlängerung des Working-Holiday-Visums. Dafür musst du mindestens 3 Monate anerkannte Farm- oder Horticulture-Jobs gemacht haben. Wenn das passt, kannst du dein WHV einmalig um weitere 3 Monate verlängern. Mehr geht darüber nicht.

Viele planen die Verlängerung erst spät – und sind dann enttäuscht. Plan früh, vor allem wenn du bleiben willst. 

Ansonsten gibt es dann noch weitere Arbeits Visa, falls du einen gesponsorten Job bekommen solltest.

🔷 Australien. Der Klassiker. Ideal für Anfänger – unkompliziert (WHV 417): offen, riesige Szene, viele Jobs und gute Infrastruktur. Allerdings haben viele weitere Deutsche auch Australien als Ziel, was dich an der verbesserung deiner Englischkenntnisse hindern könnte.

🔷 Neuseeland. Kleiner, entspannter, grüner. Ebenfalls unkompliziertes Visum (WHV 462): Viele saisonale Jobs (Obstplantagen, Farmen, Tourismus). Sehr freundliche Locals. Viel Natur, perfekt für Road trips, wanderungen und Action-Aktivitäten. Etwas günstiger als Australien, aber auch geringere Loehne. 

🔷 Kanada. Etwas bürokratischer und eine Herausforderung von Beginn an, aber definitv lohnenswert: Working Holiday Visum über das „IEC-Programm“ – limitiert & per Zufallsverfahren. Es gibt Traumhafte Natur + moderne Städte. Jobs in Ski Resorts, Hostels oder Gastronomie. Deutlich kälter als AU/NZ, aber super Outdoor-Möglichkeiten.

🔷 Irland. Perfekt für deinen Trip innerhalb Europas: Für EU-Bürger*innen kein Visum nötig. Dafür aber auch ein wenig Herausfordernd mit der Beantragung der Steuernummer und dem Bankkonto. Englischsprachig & Euro als Währung, offen und sehr gastfreundlich. Viele Gastro- und Tourismus Jobs. Wetter kann wechselhaft sein, aber die Leute machen’s wett. Viele Sommer-Jobmöglichkeiten, dafür weniger im Winter. 

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